Öffentliches Interesse

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-==Begriff==+=Öffentliches Interesse=
-'''Öffentliches Interesse''' wird definiert durch das Interesse des Staates.+'''Öffentliches Interesse''' wird definiert als das Interesse des Staates.
-Hiervon zu unterscheiden ist das '''[[öffentliches Informationsinteresse|öffentliche Informationsinteresse]]''', also das der Allgemeinheit bzw. vieler Menschen an einem bestimmten Berichtsthema.+Hiervon zu unterscheiden ist das '''[[öffentliches Informationsinteresse|öffentliche Informationsinteresse]]''' bzw. das '''Interesse der Öffentlichkweit''', also das der Allgemeinheit bzw. vieler Menschen an einem bestimmten Berichtthema.
-Diese terminologische Trennung wird in der Praxis und auch in den Urteilen nicht kosequent befolgt. Es wird nicht selten in den Urtielen "öffentliches Interesse" geschrieben, wobei das Interesse der Öffentlichkeit gemeint ist. Zum Beispiel [[Veröffentlichung von Bildern prominenter Personen - BGH | VI ZR 13/06, 14/06, 50/06, 51/06, 52/06, 53/06 ]].+Was öffentliches Interesse an einer [[Zensur]] ist, bestimmen der Staat bzw. seine Organe. Gibt es keine Gesetze, welche die Zensur eindeutig definieren, so entscheiden endgültig die [[Zensurrichter]], was vom öffentlichen Interesse zu erlauben bzw. zu verbieten ist.
-Was öffentliches Interesse an einer Zensur ist, bestimmen der Staat bzw. seine Organe. Gibt es keine Gesetze, welche die Zensur eindeutig definieren, so entscheiden endgültig die Zensurrichter, was vom öffentlichen Interesse ist.+Diese terminologische Trennung wird in der Praxis und auch in den Urteilen nicht kosequent befolgt. Es wird nicht selten in den Urteilen "öffentliches Interesse" geschrieben, wobei das Interesse der Öffentlichkeit gemeint ist. Zum Beispiel [[Bilder prominenter Personen - BGH VI ZR 13/06, 14/06, 50/06, 51/06, 52/06, 53/06 v. 06. März 2007| VI ZR 13/06, 14/06, 50/06, 51/06, 52/06, 53/06 ]].
-Das öffentliche Interesse kann verbieten, aber auch Zwang erzeugen.+Das öffentliche Interesse, d.h. das Interesse des Staates wird andererseits im Meinunsbildungsprozess mittels Medien entwickelt.
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 +In diesem Prozess bestimmen die Zensurrichter, was vom öffentlichen Interesse ist. Das öffentliche Interesse entwickelt sich demnach in kostspieligen und nervenzerrenden Auseinandersetzungen vor den [[Zensurkammern]] Deutschlands.
==Öffentliches Interesse an einer Berichterstattung== ==Öffentliches Interesse an einer Berichterstattung==
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 +Öffentliches Interesse kann einen Eingriff in [[Persönlichkeitsrecht]]e rechtfertigen.
Besteht kein öffentliches Interesse an einer Berichterstattung, Äußerung, Veröffentlichung eines [[Bildnis]]ses usw., dann kann die Veröffentlichung verboten werden. Besteht kein öffentliches Interesse an einer Berichterstattung, Äußerung, Veröffentlichung eines [[Bildnis]]ses usw., dann kann die Veröffentlichung verboten werden.
Es besteht kein öffentliches Interesse an der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen. Was ein Staatsgeheimnis ist, bestimmen die Exekutivorgane. Es besteht kein öffentliches Interesse an der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen. Was ein Staatsgeheimnis ist, bestimmen die Exekutivorgane.
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 +==Das Recht der Richter*innnen==
 +Die Richter*innen können n ur über das öffentliche Interesse entscheidne. Mehr Rechte haben diese als Verterter des Staates nicht.
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 +Wo '''[[öffentliches Informationsinteresse|öffentliche Informationsinteresse]]''' bzw. '''Interesse der Öffentlichkweit''' besteht entscheiden die Medien geschäftlich, die Blogger/Poster geschäftlich (manche) oder rein aus privaten Interessen.
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 +Die Richter'innen haben im Abwägungsprozess nur zu entscheiden, ob das '''öffentliche Interesse''' dem '''[[öffentliches Informationsinteresse|öffentliche Informationsinteresse]]''' widerspricht.
==Öffentliches Interesse an der Strafverfolgung== ==Öffentliches Interesse an der Strafverfolgung==
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Da lediglich die Richter - abgesehen von einigen konkreten Gesetzen - bestimmen, was öffentliches Interesse, d.h. das Interesse des Staates an einer Berichterstattung ist, wird all das verboten, was den persönlichen Gefühlen und den Interessen der entscheidenden Zensurrichter widerspricht. Da lediglich die Richter - abgesehen von einigen konkreten Gesetzen - bestimmen, was öffentliches Interesse, d.h. das Interesse des Staates an einer Berichterstattung ist, wird all das verboten, was den persönlichen Gefühlen und den Interessen der entscheidenden Zensurrichter widerspricht.
-Juristisch ist dagenen nicht anzukommen, auch wenn bis zum Bundesverfassungsgericht geklagt wird.+Juristisch ist dagenen nicht anzukommen, auch wenn bis zum Bundesverfassungsgericht geklagt wird. Der Bildungs- und Wissensstand der Richter, verbunden mit deren Vorstellugnen und Entscheidungen zur Moral und Ethik, bestimmen die Zensur.
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 +In der Praxis wird nicht selten nach mittelalterlichen Gesichtspunkten entschieden, und somit Kreativität und Fortschritt ausgebremst. Was die Richter nicht verstehen, wird verboten.
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 +Zum '''[[öffentliches Informationsinteresse|öffentliche Informationsinteresse]]''' haben die Richter*innen zu schweigen. Ist nicht deren Aufgabe zu entscheiden, was die Öffwentlichkeit interessiert..
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 +Die Richter*innen der Zensurkammern mischen in die Belange der Medien, Blogger und Poster ein mit der Begründung einer Abwägung zwischen dem '''[[öffentliches Informationsinteresse|öffentliche Informationsinteresses]]''' und den Persönlichkeitsrechten der Kläger/Antragsteller.
-In der Praxis wird nicht selten nach mittelalterlichen Gesichtspunjkten entschieden, und somit Kreativität und Firtschriftt ausgebremst. Was die Richter nicht verstehen, wird verboten.+Da die Richter*innnen weder Fachleute im Medienbereich noch in der Psychologie, Medizin usw. sind, entscheiden diese bei der Abwägung willkürlich, abgehoben, geselscaftlich-politisch falsch.
 +Die Auseinadersetzungen zwischen den Medien und der Betroffenen dürften nicht vom Gericht entschieden werden, weil es keine Fachleute sind. Vor Gwericht gehören die Folgen von Äußerungen, auch die Entscheidungen von Firmnen etc. welche Äußerungen ungepfrüft große Bedeutung beimessen.
-[[Kategorie:Glossar]]+[[Kategorie:Glossar|Offentliches Interesse]]

Aktuelle Version

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Öffentliches Interesse

Öffentliches Interesse wird definiert als das Interesse des Staates.

Hiervon zu unterscheiden ist das öffentliche Informationsinteresse bzw. das Interesse der Öffentlichkweit, also das der Allgemeinheit bzw. vieler Menschen an einem bestimmten Berichtthema.

Was öffentliches Interesse an einer Zensur ist, bestimmen der Staat bzw. seine Organe. Gibt es keine Gesetze, welche die Zensur eindeutig definieren, so entscheiden endgültig die Zensurrichter, was vom öffentlichen Interesse zu erlauben bzw. zu verbieten ist.

Diese terminologische Trennung wird in der Praxis und auch in den Urteilen nicht kosequent befolgt. Es wird nicht selten in den Urteilen "öffentliches Interesse" geschrieben, wobei das Interesse der Öffentlichkeit gemeint ist. Zum Beispiel VI ZR 13/06, 14/06, 50/06, 51/06, 52/06, 53/06 .

Das öffentliche Interesse, d.h. das Interesse des Staates wird andererseits im Meinunsbildungsprozess mittels Medien entwickelt.

In diesem Prozess bestimmen die Zensurrichter, was vom öffentlichen Interesse ist. Das öffentliche Interesse entwickelt sich demnach in kostspieligen und nervenzerrenden Auseinandersetzungen vor den Zensurkammern Deutschlands.

[bearbeiten] Öffentliches Interesse an einer Berichterstattung

Öffentliches Interesse kann einen Eingriff in Persönlichkeitsrechte rechtfertigen.

Besteht kein öffentliches Interesse an einer Berichterstattung, Äußerung, Veröffentlichung eines Bildnisses usw., dann kann die Veröffentlichung verboten werden.

Es besteht kein öffentliches Interesse an der Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen. Was ein Staatsgeheimnis ist, bestimmen die Exekutivorgane.

[bearbeiten] Das Recht der Richter*innnen

Die Richter*innen können n ur über das öffentliche Interesse entscheidne. Mehr Rechte haben diese als Verterter des Staates nicht.

Wo öffentliche Informationsinteresse bzw. Interesse der Öffentlichkweit besteht entscheiden die Medien geschäftlich, die Blogger/Poster geschäftlich (manche) oder rein aus privaten Interessen.

Die Richter'innen haben im Abwägungsprozess nur zu entscheiden, ob das öffentliche Interesse dem öffentliche Informationsinteresse widerspricht.

[bearbeiten] Öffentliches Interesse an der Strafverfolgung

Die Staatsanwaltschaft hat bei Delikten regelmäßig zu überprüfen, ob eine Strafverfolgung im "öffentlichen Interesse" bzw. im "besonderen öffentlichen Interesse" liegt.

Die Strafverfolgung von Beleidigungen liegt nicht automatisch im öffentlichen Interesse, so dass häufig auf den Privatrechtsweg verwiesen wird:

§ 376 StPO: Die öffentliche Klage wird wegen der in § 374 bezeichneten Straftaten von der Staatsanwaltschaft nur dann erhoben, wenn dies im öffentlichen Interesse liegt.

§ 374 (1) Nr. 2 StPO: Im Wege der Privatklage können vom Verletzten verfolgt werden, ohne daß es einer vorgängigen Anrufung der Staatsanwaltschaft bedarf,(...) eine Beleidigung (§§ 185 bis 189 des Strafgesetzbuches), wenn sie nicht gegen eine der in § 194 Abs. 4 des Strafgesetzbuches genannten politischen Körperschaften gerichtet ist, (...)

"Privatrechtsweg" meint nicht etwa "Zivilrechtsweg", sondern ein strafrechtliches Verfahren, bei dem die Anklage vom Geschädigten vertreten wird.

[bearbeiten] Kritik

Besteht kein Öffentliches Interesse, so kann die Berichterstattung ohne Wenn und Aber durch die Zensurrichter verboten werden.

Da lediglich die Richter - abgesehen von einigen konkreten Gesetzen - bestimmen, was öffentliches Interesse, d.h. das Interesse des Staates an einer Berichterstattung ist, wird all das verboten, was den persönlichen Gefühlen und den Interessen der entscheidenden Zensurrichter widerspricht.

Juristisch ist dagenen nicht anzukommen, auch wenn bis zum Bundesverfassungsgericht geklagt wird. Der Bildungs- und Wissensstand der Richter, verbunden mit deren Vorstellugnen und Entscheidungen zur Moral und Ethik, bestimmen die Zensur.

In der Praxis wird nicht selten nach mittelalterlichen Gesichtspunkten entschieden, und somit Kreativität und Fortschritt ausgebremst. Was die Richter nicht verstehen, wird verboten.

Zum öffentliche Informationsinteresse haben die Richter*innen zu schweigen. Ist nicht deren Aufgabe zu entscheiden, was die Öffwentlichkeit interessiert..

Die Richter*innen der Zensurkammern mischen in die Belange der Medien, Blogger und Poster ein mit der Begründung einer Abwägung zwischen dem öffentliche Informationsinteresses und den Persönlichkeitsrechten der Kläger/Antragsteller.

Da die Richter*innnen weder Fachleute im Medienbereich noch in der Psychologie, Medizin usw. sind, entscheiden diese bei der Abwägung willkürlich, abgehoben, geselscaftlich-politisch falsch.

Die Auseinadersetzungen zwischen den Medien und der Betroffenen dürften nicht vom Gericht entschieden werden, weil es keine Fachleute sind. Vor Gwericht gehören die Folgen von Äußerungen, auch die Entscheidungen von Firmnen etc. welche Äußerungen ungepfrüft große Bedeutung beimessen.

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